
Welche Rolle spielt Storytelling in der Unternehmenskultur?
Wie kann gezielte Rhetorik bei Präsentationen unterstützen?
Was macht eine gute Struktur und klare Statements aus?
Mit diesen Fragen startete das dritte Modul der Culture Companions Ausbildung – ein entscheidender Schritt auf dem Weg, um Corporate Influencer bei HDI zu werden.
In diesem Modul ging es für die angehenden Culture Companions darum, mitreißende Storytelling-Ansätze zu entwickeln, um ihre Inhalte und Botschaften überzeugend vermitteln und ihren persönlichen Auftritt nachhaltig stärken zu können.
Mit Impulsen erfahrener Trainer tauschten sich die Teilnehmenden über Theorie und praktische Umsetzung aus und entwickelten ein Gefühl für die Wirkung und Relevanz von gezieltem Storytelling.
Das zentrale Element dabei war, etablierte Ansätze, die seit Jahren in Radio, TV und auch in Social Media funktionieren, auf persönliche Geschichten zu übertragen und diese Herangehensweise direkt in den eigenen Präsentationsstil zu integrieren.
Die Erkenntnis: Gute Geschichten entstehen durch strukturierte Vorbereitung und authentisches Storytelling – das Herzstück einer wirksamen Kommunikation.
Im Verlauf des Workshops wurde ein wichtiges Prinzip hervorgehoben: Die Regel „1 Slide = 1 Botschaft“ zur Förderung der sogenannten „kognitiven Klarheit“. Die Teilnehmenden lernten, dass visuelle Klarheit und gezielte Informationen entscheidend sind, um das Publikum nicht zu überfordern: Die Cognitive Load Theory zeigt, dass das Arbeitsgedächtnis limitierte Kapazitäten hat. Mit diesem Wissen konnten die Teilnehmenden wesentlich prägnantere und effektivere Präsentationinhalte gestalten. Visuelle Hilfsmittel verstärken die Botschaften und fördern das Verständnis der Rezipierenden.
Wer Menschen involvieren will, muss bei den Grundlagen starten: die konsequente Strukturierung der eigenen Aussagen ist extrem wichtig. Für wirksame Botschaften sind genau drei Dinge unersetzlich:
1. Jedes Statement braucht eine klare Ausgangssituation.
2. Jedes Statement braucht eine fundierte Begründung.
3. Anschauliche Beispiele und ein starkes Fazit bringen Lebendigkeit.
Diese Struktur hilft nicht nur, die eigene Botschaft klar zu vermitteln, sondern involviert Zuhörende, sodass sie die Kernaussagen auch wirklich im Gedächtnis behalten.
Ist jede Frage eine gute Frage? Sicher nicht! Die Unterschiede zwischen geschlossenen, offenen und persönlichen Fragen haben teilweise große Auswirkung auf die Befragten. Diese Technik strategisch einzusetzen und die Fragereihung sinnvoll zu gestalten war deshalb der nächste Lernschritt. In Rollenspielen wurde das direkt ausprobiert und die unterschiedlichen Auswirkungen analysiert und gemeinsam besprochen.
Jetzt zählt’s: eine kurze Präsentation zu einem Zufallsthema, aktives Storytelling und ein Publikum, dass jedes Wort, die Technik und jede Bewegung mit wachen Augen analysiert. Mit dieser Praxisübung wurde das Gelernte der Teilnehmenden direkt spielerisch auf die Probe gestellt – Lampenfieber inklusive. Dieser Teil des Workshops hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die vielen persönlichen Geschichten zeigten die vielfältigen Perspektiven innerhalb der Gruppe auf. Das Feedback half nicht nur dabei, sich weiterzuentwickeln, sondern die Übung stärkte vor allem eins: den Zusammenhalt und das Wir-Gefühl der Teilnehmenden. Ein gelungener Abschluss!
Das dritte Modul zeigte: Die Culture Companions sind motiviert, neue Wege auszuprobieren und wertvolle Lerninhalte auch direkt zu verinnerlichen. Die Verbindung von Theorie und Praxis hat nicht nur die Neugier geweckt, sondern auch das Engagement der Gruppe gestärkt, die persönlichen Sichtweisen auf Unternehmenswerte und Kultur von und bei HDI in die Welt zu tragen.
Fortsetzung folgt – mit einem Zusatzmodul, das sich auf Contenterstellung konzentriert.
